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2007 |
Am 16. Mai 2007 kündigt Ryanair eine weitere neue Strecke ab Lübeck an: Girona Barcelona wird ab Ende Oktober 2007 bedient. Am 19.01.2007 findet die offizielle Eröffnungsfeier der neuen Strecke Lübeck-Marseille statt. Rund 35 geladene Gäste, wie der Generalkonsul von Frankreich, Herr Tutin und Herr Dr. Ralf Busch von der Senatskanzlei Hamburg, der für die Städtepartnerschaft Hamburg – Marseille verantwortlich ist, nahmen daran teil. |
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2006 |
Ryanair kündigt im November 2006 eine weitere Verbindung an. Ab 19.01.2007heißt es vier mal die Woche ab Lübeck „Bonjour Marseille“ Die ungarische Low cost Fluggesellschaft WIZZ AIR eröffnet am 3. März eine Linienverbindung nach Danzig in Polen. Geflogen wird 4 mal wöchentlich mit einem Airbus A320, der über 180 Sitzplätze verfügt. Am 25. April erweitert die Fluggesellschaft Ryanair ihr Angebot mit einer täglichen Linienverbindung zur irischen Hauptstadt Dublin. Durch die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland im Juni und Juli werden in Lübeck Zusatzflüge für die Spiele in Hamburg abgewickelt, darunter auch der russische Milliardär Abramowitsch, der mit seiner Boeing B767 „Bandit“ am Flughafen Lübeck Station macht. Die Flüge nach Shannon und Glasgow/Prestwick in Schottland werden ab Mitte Februar und August an nicht mehr von Ryanair bedient. Viele VIPs flogen in 2006 ab Lübeck, wie bspw. André Rieu und das Strauß-Orchester, die Rockband „Pink Floyd“, „Ihrer Majestät“ Königin Sylvia und König Carl Gustav von Schweden, der Nationaltorwart Jens Lehmann mit seinem Team FC Arsenal London sowie der Superstar Georg Michael. Vom 27. November bis 1. Dezember hat das erste von der EU vorgeschriebene „nationale Sicherheitsaudit“ stattgefunden. Das Audit wird erfolgreich bestanden. Insgesamt war das Jahr 2006 sehr erfolgreich für Lübeck: Eine neue Airline (Wizz Air) und drei neue Strecken (Dublin, Danzig und Marseille) konnten für Lübeck gewonnen werden. Rund 678.000 Passagiere nutzen den Flughafen Lübeck. |
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2005 |
Ryanair nimmt im März neu das Ziel Glasgow-Prestwick ab Lübeck auf. Im Mai 2005 kommt Shannon in Irland hinzu. Für 2006 kündigt Ryanair im Dezember Dublin als neues Flugziel an. |
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2004 |
Die Flughafen Lübeck GmbH steigert ihre Passagierzahlen um mehr als 10 %. Fast 600.000 Fluggäste verzeichnete der Flughafen und baut seine bedeutende Stellung, als meist genutzter Flughafen in Schleswig-Holstein weiter aus. |
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2003 |
SunExpress startet ab Lübeck Charterverkehr nach Antalya/ Reiseveranstalter: Fox-Tours Vertrag für die Zieldarstellung mit der Fa. Holstenair wird von der Bundeswehr nicht verlängert, der letzte Flug einer Westwind findet am 19.12.2003 statt. Damit geht nach über 40 Jahren die Ära der Zieldarstellung in Lübeck zu Ende. Zusätzlich zu Fox-Tours, bieten alltours und GTI den Flughafen Lübeck als Abflughafen für Charterverkehr nach Antalya an. Ryanair verweitert sein Linienflugangebot und bietet nun auch Mailand-Bergamo, Stockholm-Skavsta und Pisa an. Im Juli wird nach 6 monatiger Bauzeit, die vorläufige Abflughalle (1375m²) mit 5 Gates in Betrieb genommen. |
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2002 |
Seit dem Frühjahr ist das Planfeststellungungsverfahren zur Verlängerung der Start- und Landebahn sowie des Taxiways eingeleitet. Ryanair setzt ab dem 4. April die Boing 737-800 ein. |
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2001 |
Die offizielle Eröffnung des Ankunftsgebäudes ist am 27. April. Die Automatische Wetterstation wird ebenfalls im April in Betrieb genommen. Der Flughafen wird ca. 225.000 Passagieren genutzt. |
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2000 |
Das Charterflugaufkommen hat in diesem Jahr um 89,5% zugenommen, wobei die Flugverbindung nach Mallorca bis zu 4 mal wöchentlich aufgestockt wird. Seit dem 01.Juni besteht eine regelmäßige Linienverbindung nach London-Stansted, die 2 mal täglich durch die Fluggesellschaft Ryanair bedient wird. Mit dem Bau des neue Ankunftsgebäude wird im April begonnen. Das neue Vorfeld mit einer Fläche von 13500 qm wird bereits im August in Betrieb genommen. Ende des Jahres wurde mit der Installation der Automatischen Wetterstation begonnen. Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck beschließt die Start- und Landebahn zu verlängern. |
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1999 |
Neben Neckermann, TUI und Ögertours bieten inzwischen auch 1-2 fly, Bucher, Fischer, Terramar und Alltours, Reisen ab Lübeck an. Als neue Destination wird wöchentlich Rhodos ins Programm mit aufgenommen. Von Lübeck aus fliegen nun renommierte Fluggesellschaften, wie Condor, Hamburg International und Tunisair. Für das Winterhalbjahr 1999/2000 werden durch die Reiseveranstalter weitere attraktive Ziele wie Ägypten, Teneriffa, Gran Canaria und Antalya angeboten. Auch Mallorca wird nun fast ganzjährig bedient. |
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1998 |
Neckermann erweitert das Angebot. Mallorca wird nun Mittwochs und Sonntags angeboten. Zu der wöchentlichen Verbindung nach Kreta kommt Tunesien und Gran Canaria hinzu. Der Reiseveranstalter TUI beteiligt sich an Cran Canaria und nimmt eine zusätzlich Verbindung nach Mallorca auf. Öger-Tours bietet für den Sommerflugplan 98 eine wöchentliche Verbindung nach Antalya an. Im Februar beginnen umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten am Abfertigungsgebäude. Neben einem neuen Tower entstanden ein neues Restaurant, zusätzliche Warteräume, Kinderspielecken sowie weitere Flächen für Reisebüros und Reiseveranstalter. Die Baumaßnahmen werden im August 1998 abgeschlossen. |
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1997 |
Neckermann bietet für den Sommerflugplan 97 eine wöchentliche Verbindung nach Mallorca und Kreta an. Das Abfertigungsgebäude wird um einen Warteraum vergrößert. Das Ankunftsgebäude entsteht neu. Das neue Feuerwehrgebäude wird fertiggestellt. |
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1996 |
Erstmalig: Aufnahme von Charterketten nach Malta mit Air-Malta und nach Istanbul mit Sun Express. Die Feuerwehr wird um drei weitere Großlöschfahrzeuge des Typs Faun aufgestockt. |
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1995 |
Die Feuerwehr wird um ein Großlöschfahrzeug vom Typ Faun mit 10.000 Litern Löschmittel an Bord aufgestockt. |
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1994 |
Unter großen Sicherheitsvorkehrungen landen 17 Verteidigungsminister zur Nato-Herbsttagung, die in Travemünde stattfindet, in Lübeck. |
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1993 |
Im März wird das ILS (Instrumenten-Lande-System) in Betrieb genommen. Im Mai wird der Tower mit dem Radarsystem "Aircon" aufgerüstet. |
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1992 |
Das Instrumentenlandesystem wird installiert. |
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1991 |
Die Anflugbefeuerung wird erneuert und die Start-und Landebahn saniert. |
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1990 |
Die Firma Holstenair übernimmt die Luftzieldarstellung mit 10 Flugzeugen des Typs Pilatus "PC 9" und 4 Maschinen vom Typ "Westwind 1124". |
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1987 |
Am 31.05.1987 stürzt eine Maschine vom Typ Cessna "Citation" mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel ab. |
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1980 |
Die Firma RFB (Zieldarstellung) baut ihre Flotte mit 4 IAI "Westwind 1124" weiter aus. |
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1975 |
Die Firma "General Air" stellt ab 01.11.1975 den Linienflugbetrieb ( Lübeck-Frankfurt) ein. |
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1974 |
Die mittlerweile von der Firma RFB durchgeführte Luftzieldarstellung wird nun mit einem anderen Fluggerät betrieben. Die Hawker "Seafury" Maschinen werden durch die Rockwell "OV 10 Bronco" ersetzt. |
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1973 |
Der flugunkundige Mechaniker Jürgen Glaser flieht mit einem Agrarflieger vom Typ "Zlin 37" mit seiner Familie von Mecklenburg aus nach Lübeck in den Westen. |
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1972 |
Die Luftfahrtgesellschaft "General Air" nimmt mit russischen Flugzeugen vom Typ "Yak 40" die Linienverbindung Lübeck-Frankfurt auf. |
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1962 |
Der "Deutsche Luftberatungsdienst " (D L B) übernimmt die Luftzieldarstellung für die Bundeswehr. Sie fliegen mit einer englischen Trägermaschine vom Typ "Hawker Seafury". |
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1958 |
Die Gesellschaft "Transair Sweden" übernimmt die Linie nach Malmö und baut sie aus. Sie fliegt die Verbindung mit einer "Curtiss C 4" und fliegt 3 mal in der Woche. Für den Flug benötigte sie 40 Minuten und konnte 56 Passagiere aufnehmen. Diese Verbindung wird jedoch bald darauf eingestellt. Im August 1958 wird die "Betriebsgesellschaft Flugplatz Lübeck-Blankensee m.b.H." gegründet. An dieser Gesellschaft ist nur die Hansestadt Lübeck beteiligt. |
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1957 |
Die schwedische Gesellschaft "Airtaco" richtet einen Touristen-Flugverkehr nach Malmö ein und landet am 30. Juni 1957 zum ersten Mal mit einer "DC 3". |
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1956 |
Eine belgische Firma startet mit den englischen "Spitfire" Jagdflugzeugen von Lübeck aus zu Luftzieldarstellungsflügen. |
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1952 |
Nach der Freigabe des Segelflugsportes im April 1951 findet am 13. April 1952 der erste Start eines Segelflugzeugs in Lübeck statt. Es ist eine "Hüttener 17" vom Ratzeburger Luftsportverein. |
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1948 |
Zu Beginn der Berlinblockade am 26.06.1948 wird die Landebahn auf heutige 1.800 m Länge und 60 m Breite ausgebaut. 30 Maschinen vom Typ DC 3 "Dakota" werden stationiert und fliegen bis zu 100 Einsätze pro Tag. Über Lübeck wird hauptsächlich Kohle nach Berlin gebracht. Auf den Rückflügen werden Flüchtlinge aus Berlin mitgenommen. Über Lübeck werden mehr als 100.000 Menschen aus Berlin in den Westen gebracht. Bis 1952 nutzt die Royal Airforce den Platz für Übungszwecke. |
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1945 |
Die letzte Landung von deutschen Flugzeugen vor Kriegsende erfolgt am 26.04.1945. Es werden 3 Düsenbomber vom Typ Arado Ar 234. |
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Nach 1945 |
Der Flugplatz wird von britischen Truppen besetzt und bald danach geräumt, um Platz für Flüchtlinge zu schaffen. |
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1939 |
Die beiden Geschwader werden abgezogen. Für den Nachschub werden Ju-52 und für den Luftschutz Me-108 Maschinen stationiert. Nördlich von Wulfsdorf wird ein Scheinflughafen eingerichtet. Der Deckname vom Flugplatz ist "Lorelei". |
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1930 |
Die Fliegerei in Lübeck liegt völlig am Boden und der Platz wird für landwirtschaftliche Nutzung verpachtet. |
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1933 |
Die beiden He-111 Geschwader "Immelmann" und "Löwen" werden hier stationiert. Eine Erprobungsstelle für Katapultflugzeuge wird eingerichtet. |
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1926 |
Die "Deutsche Lufthansa AG" nimmt am 01.05.1926 den Streckenverkehr Berlin-Kopenhagen-Malmö auf. Während der Bauzeit des "Hanseatischen Flughafens Lübeck-Travemünde wird der Flugplatz Lübeck-Blankensee als Ausweichflughafen genutzt. Am 29.05.1926 wird der 1. Ballon der L.V.F.L. auf den Namen "Lübeck getauft. |
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1921 |
Bis 1926 wird der Flugplatz von Luftsportvereinen für Veranstaltungen genutzt (L.V.F.L., Ortsgruppe Ring der Flieger, Flugtechnischer Verein Lübeck). |
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1919 |
Durch den Versailler Friedensvertrag wird jeglicher Besitz von Militärmaschinen in Deutschland verboten. Die gerade aufkommende Verkehrsfliegerei wird in begrenztem Maße erlaubt. Die 7 Unterstell- und Werfthallen werden ausgeräumt und die Militärmaschinen vernichtet. Dem Kommandeur der "Truppenfliegerstaffel 14" in Döbernitz, Hauptmann Joachim von Schröder, gelingt es, seine Formation als "Polizeifliegerstaffel Hamburg" mit Sitz in Lübeck-Blankensee, in den Verband "Sicherheitspolizei Hamburg" zu überführen. Am 29.01.1921 wird aber auch diese Staffel aufgelöst. |
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1917 |
Die "Militärische Fliegerstation Lübeck" wird nicht, wie geplant, am 01.01.1917, sondern erst am 15.07.1917 fertiggestellt. Die Militärfliegerschule Paderborn wird nach Lübeck verlegt, wo sie am 06.08.1917 ihren Flugbetrieb aufnimmt. Für Unterkunftsräume werden ca. 4 ha bebaut. Geplant war eine Belegung von ca. 2.000 Mann. Die Anzahl der tatsächlich ausgebildeten Piloten ist nicht bekannt. |
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1916 |
Der lübsche Staat kauft von den Landwirten in Blankensee Ländereien und beginnt mit dem Bau des Flugplatzes Lübeck. Von 1908 bis 1917 fand der Luftsport mit dem "Lübecker Verein für Luftschiffahrt" in Lübeck-Karlshof statt. Dann wird das Gebiet bebaut und der Flugplatz aufgelöst. |